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Empfänger

Der PC

Mit einem PC lassen sich nahezu beliebige Radiostationen abspielen - womit auch sonst? Man muss dazu nur drei Dinge besitzen: eine Soundkarte, ein Abspielprogramm und das für die wiederzugebende Station benötigte Audio- bzw. Videocodec. Leider kommt Adobe Fash immer mehr in Mode, was praktisch nur auf dem PC abspielbar ist, dafür scheint Real Audio, das auch nur am PC abspielbar ist, allmählich an Bedeutung zu verlieren, zumindest im Radiobereich.

Aber der PC ist in vieler Hinsicht ein sehr bequemes Abspielgerät, denn im Internet gibt es zahlreiche Webradio-Portale, die, wenn man bereit ist, sich anzumelden, zahlreiche Rundfunk- und Fernsehstationen zum sofortigen Anhören und Anschauen anbieten. Hier braucht man sich auch nicht um Codecs zu kümmern, denn die kann man bei Bedarf meistens auch von diesen Seiten herunterladen, sofern das nicht automatisch geschieht. Aber auch die bekannten Abspielprogramme Winamp, Realplayer und natürlich der Windows Media Player von Microsoft bieten Internetradio an.

Winamp

Bei Winamp geht etwas, das man sich für Abspielgeräte wie den PTP-1 wünschen würde: Man kann in einer Playliste mehrere Streamlinks unterbringen und zwischen diesen mit den Tasten für den verhergehenden oder nächsten Titel umschalten. Sollte der eingestellte Stream nicht gefunden werden, so wird nach einer gewissen Zeitspanne auf den nächsten weitergeschaltet. Das kann z. B. bei dem deutschen Fußballsender 9011 nützlich sein, wenn ein Stream überlastet ist, denn dann wird automatisch auf den nächsten Stream umgeschaltet, bis einer mit noch freier Kapazität gefunden ist. Das kann allerdings etwas dauern.

Einige Programme und Homepages, die Internetradio anbieten:

Weiters stehen Ihnen sämtliche Webseiten aller Radio- und Fernsehstationen weitweit zur Verfügung, und meistens bieten sie auch Links und Player, um ihre Sendungen live am PC anzuhören oder anzusehen.

Terratec

Speziell für Terratec-Webradioempfänger sowie Nutzer des Programms Terratec Home Cinema mit PCI-Karten gibt es folgende Webseite:
http://www.my-noxon.net.

No23

"Geht es um Audio Aufnahme, CD Rippen oder Live Audio Streaming, Audio Broadcasting, dann sind Sie hier richtig." So heißt das Motto dieser Seite. Und tatsächlich hat sie für die etwas Nützliches zu bieten, die Streams empfangen wollen, die ihr bevorzugtes Internetradio einfach nicht empfangen kann. Es handelt sich um den kleinen Server No23Live, mit dem man im privaten Netzwerk alle Sounds als WMA-Stream anbieten kann, welche die Soundkarte aufnehmen würde. Somit lassen sich auf diesem Umweg auch Real Audio- und ASF-Streams z. B. mit den Geräten VoiceSense, PTP-1 oder den NOXON-Empfängern von Terratec abspielen. Dabei muss allerdings der PC, der den Stream aus dem Internet empfängt, eingeschaltet bleiben. Dafür kann aber auch das WLAN genutzt werden, so dass zumindest die Mobilität innerhalb seiner Reichweite erhalten bleibt.

Nähere Informationen und Download des Mini-Servers unter
http://www.no23.de/no23web.

Netzwerk

Natürlich brauchen Sie entweder einen eigenen Internetanschluss oder wenigstens Zugang zu einem Internetanschluss. Den muss Ihnen der Provider Ihrer Wahl einrichten. Für einen (nicht immer ganz) kleinen Obulus richtet er Ihnen sicher auch das Netzwerk ein, ohne das Sie kein Internetradio empfangen können. In den meisten heutzutage verwendeten Modems ist auch gleich ein WLAN-Modul enthalten, mit dessen Hilfe Sie Internetradio auch mit mobilen Geräten nutzen können; natürlich nur innerhalb der Reichweite Ihrer Geräte. Aber für die eigene Wohnung sollte es schon langen. Auf einem großen Grundstück kann es unter Umständen erforderlich sein, einen Repeater zur Vergrößerung der Reichweite zu verwenden.

Abspielgeräte

Abspielgeräte ermöglichen das Abspielen von Internetradio auch ohne PC, vorausgesetzt, Sie verfügen über einen Internetanschluss und wenigstens ein kabelgebundenes eigenes Netzwerk. Ein WLAN erlaubt Ihnen natürlich innerhalb seiner Reichweite eine viel größere Mobilität, weil Sie kein Kabel mit sich herumschleppen müssen, was schließlich auch eine Unfallgefahr darstellte. In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass die Netzwerkverbindung funktioniert - gelegentlich scheitert das Abspielen an falschen Netzwerkeinstellungen. Anleitungen hierzu werden in der Regel vom Gerätehersteller mitgeliefert.

Bei mobilen Geräten sollte zur Schonung der Akkus das Netzwerk abgeschaltet werden, wenn mit Sicherheit kein bekanntes Netzwerk zur Verfügung steht. Dann funktioniert aber auch Internetradio nicht - deshalb wieder einschalten nicht vergessen! Manche Geräte, z. B. das PTP-1 sind so freundlich, bei Bedarf darauf hinzuweisen.

Das Problem bei den Geräten besteht darin, ihnen die Streams in den Formaten zuzuführen, die sie auch lesen können, denn nicht jedes Gerät kann auch jedes Daten- oder Streamformat lesen. Man kann es als ziemlich sicher ansehen, dass jedes Gerät die Datenformate MP3 und WMA beherrscht, sie aber auch nur dann abspielen kann, wenn sie nicht durch Passwörter oder anderweitig verschlüsselt sind und wenn sie in Streamingformaten gesendet werden, die das verwendete Gerät beherrscht. Die Einbindung in ein Playlistenformat kann bei Bedarf durch den Anwender selbst erfolgen.

VoiceSense

Hierbei handelt es sich eigentlich hauptsächlich um ein Braillenotizgerät der südkoreanischen Firam HIMS, das allerdings den multimedialen Interessen Blinder mit einem Daisy- und MP3-Spieler, einem Radio, einer Recorderfunktion für Mikrofon und Radio (da nur mono) sowie einem WLAN-Modul zum Surfen, Mailen und Abspielen von Internetradio Rechnung trägt. Abgespielt werden können Streams der Formate MP3 und WMA, eine Passworteingabe ist möglich.

PTP-1

Hierbei handelt es sich um ein recht vielseitiges kleines Gerät der Firma Plextor, speziell auf Blinde und stark Sehbehinderte zugeschnitten. Ursprünglich als Audiorecorder und Daisyspieler auf den heimischen Markt gekommen, hat es schließlich durch seine zunächst verborgene Netzwerkfähigkeit auf sich aufmerksam gemacht. Mit der Version 5.00 der Firmware wurde dann auch Internetradio möglich. Abgespielt werden können Streams der Protokolle mms und http mit den Datenformaten MP3 und WMA in Playlisten der Formate PLS, M3U und ASX. In jeder Playliste wird aber nur der erste Eintrag ausgewertet, d. h., weitere Einträge sind zwar möglich, werden jedoch ignoriert, sofern dabei die für die jeweilige Playliste gültige Syntax eingehalten wird

Der PTP-1 kann in seiner Netzwerk-Konfigurationsdatei bis zu 32 WLAN-Verbindungen speichern und loggt sich bei Bedarf selbständig ein, wenn er ein bekanntes Netzwerk findet. Er ist derzeit neben Geräten von Apple das einzige voll blindenbedienbare Internetradio am Markt. Leider ist der Empfang passwortgeschützter Stationen nicht möglich.

NOXON-Empfänger von Terratec

Von diesen gibt es die verschiedensten Ausführungen; ich selbst verwende ein iRadio 2 for iPod, welches sowohl über einen Ethernet-Kabel als auch per WLAN an ein Netzwerk angeschlossen werden kann. Die Protokolle sind die gleichen wie beim PTP-1, es werden aber keine Playlisten verwendet, vielmehr die Links zu den Streams selbst. Durch NOXON sind bereits mehr als 10.000 Stationen nach Ländern und Genres vorkonfiguriert und werden aktuell gehalten. Man kann eigene Favoriten definieren und diese mit Hilfe seines PC verwalten. Im iRadio for iPod sind sogar ein FM-Radio, ein Anschluss für USB-Sticks sowie analoge und digitale Ausgänge vorhanden. Außerdem kann uuml;ber ein iPod-Dock ein iPod oder sogar ein iPhone angeschlossen und ins Menü eingebunden werden, desgleichen Netzlaufwerke über UPnP .Der sehr gut klingende Aktivlautsprecher mit Klangregelung rundet das Ganze ab. Leider ist dieses Gerät bei Terratec bereits aus dem Programm genommen. Vielleicht sind noch Restbestände lieferbar. Die Anzeige ist blau-weiß und recht groß, also für Sehbehinderte durchaus noch geeignet. Blinde konnten bereits das von mir beschriebene Gerät nur mit Unterstützung eines Sehenden bedienen. Daran hat sich leider bei der neuen Gerätegeneration noch nichts geändert.

Streamorientierte Geräte
(iPhone, iPad & Co.)

Sollte irgend ein Gerät nichts mit einer Playliste anfangen können, so ist es durchaus möglich, den direkten Streamlink zu verwenden. Bei manchen Links gelangt man dabei allerdings erst einmal auf eine spezielle Webseite, wo man dann den Abspielknopf drücken muss. Bei Shoutcast heißt dieser z. B. "Listen" (Anhören). Mitunter sind auch spezielle Player oder Codecs erforderlich, für das iPhone/iPad ist z. B. der GoodPlayer sehr zu empfehlen. Leider kann an dieser Stelle keine genauere Empfehlung gegeben werden.

ACHTUNG!
Die Verwendung der Playlisten in browserorientierten Geräten kann u. U. zu unerwarteten Ergebnissen führen, weil die Liste weder als abspielbare Liste noch als Datei oder Webseite erkannt wird. Dann bleibt das Gerät vielleicht irgendwo stecken. Das ist zwar nicht schlimm, aber lästig.

VORSICHT!
Spartphones und iPad künnen auch ohne WLAN ins Internet gehen. Das kann bei einem ungünstigen Tarif teuer werden! Entweder man schafft sich in diesem Fall einen günstigeren Datentarif an oder schaltet die Webdienste des Telefonanbieters ab und nutzt nur das WLAN für den Datenverkehr. Das gilt übrigens auch für andere Dienste, die auf das Internet zugreifen, z. B. zum Nachladen von Karten zur Navigation.

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